Die „Alte Lokfabrik“ ist die heutige Vermarktungs-/Gebäudebezeichnung für das Ensemble zwischen Chausseestraße 8 und Novalisstraße 11 (Vorderhaus, Seiten-/Hinterhaus + ehemalige Fabrik). Der Entwurf betont die öffentliche Durchwegung und sichtbare Industriesubstanz (Holz/Glas-Neubau als „Tor“ in den Hof, Fabrik mit Dachaufstockung). Historisch gehört der Standort in den Kontext der Feuerland-Industrie, zu der neben Egells u. a. Borsig, Pflug, Wöhlert, Schwartzkopff zählten.
Das Objekt wird in der Presse als eines der letzten großen Industriebauwerke dieser Epoche beschrieben. Das Gebäude ist heute ein durchgehender Gewerbe-, Wohn- und Gastronomiekomplex:
Nutzungen: Büro, Wohnen, Gastronomie
Baujahre der Teile: 1890 (Altbau), 1906 (Lokfabrik), 1997 (Neubau)
Gesamtfläche: ≈ 13 000 m² mit 34 Stellplätzen
Namhafte Mieter: u. a. IBM, das 3-Sterne-Restaurant Rutz, die Bar Reingold und die Schnitzelei
Es handelt sich um einen um die Jahrhundertwende errichteten ehemaligen Industriebau, der heute überwiegend als Büro- und Verwaltungsbau mit Gastronomienutzung im Erdgeschoss und Wohnungen im Dachgeschoss genutzt wird.